Produkte für biologisches Gärtnern

Der Naschgarten

Kleiner Garten - große Ernte

Auch wer keinen Garten sein Eigen nennen kann muss auf sein eigenes Obst und Gemüse nicht unbedingt verzichten. Gesundes und knackiges Obst und Gemüse oder würzige Kräuter brauchen nicht viel Platz und können auch auf kleiner Fläche gut angebaut werden. Vor Allem Kinder lieben saftige und süße Vitaminbomben, wie Tomaten, Erdbeeren und Paprika. Noch aromatischer schmecken diese natürlich biologisch angebaut aus dem eigenen Garten. Wie Snackobst-und gemüse auch in kleinen Gärten, auf dem Balkon oder der Terasse gut gedeihen, erfährst Du in diesem Beitrag.

Naschen auf kleinem Raum

Du würdest gerne Naschobst-und Gemüse anbauen, hast aber keinen Garten, sondern einen kleinen Balkon? Auch deine Gärtner-Utensilien beschränken sich auf ein Minimales?

Das ging einigen FLORISSA Mitarbeitern auch so und deshalb haben wir uns da etwas einfallen lassen: Den Ready-to-use Anpflanz-Sack! Für all diejenigen, die keine Pflanzgefäße daheim haben können die Pflänzchen direkt in den Sack eingepflanzt werden.

Dafür einfach mit einem Cuttermesser ein Loch im Sack ausschneiden, und dort dann die Pflanze hineinsetzen.

Selbstverständlich kann die Bio Erde auch in Töpfen oder Kübeln verwendet werden. Die Naschgarten- und Balkon-Erde ist ein innovatives Spezialsubstrat für Tomaten, Paprika, Erdbeeren und alle anderen Obst- und Gemüsesorten. Die 100 % natürlichen Rohstoffe wie Torf, Kokosfasern und Bentonit sorgen für eine lockere Struktur sowie gute Wasser- und Nährstoffspeicherung und sind somit die ideale Grundlage für gesunde, aromatische Früchte sowie ein kräftiges Wachstum. Der enthaltene rein natürliche und biologische Dünger versorgt die Pflanzen in den ersten 4 - 6 Wochen mit allen wichtigen Hauptnährstoffen.

Biologischer Tomaten- und Beerendünger

Tomaten und Paprika sind sogenannte Starkzehrer und haben somit „Dauerhunger“. Vertreter dieser Pflanzengruppe sind meist schnell wachsende Pflanzen, die viele und relativ große Früchte hervorbringen.

Dafür benötigen sie in der Wachstums- und Reifephase besonders viele Nährstoffe, vor allem Stickstoff. Erdbeeren hingegen gehören den Mittelzehrern an, was bedeutet, dass sie etwas weniger Nährstoffe zum gesunden Wachstum benötigen.

Um den Pflanzen einen ausreichenden Bedarf zur Verfügung stellen zu können, sollte etwa 6 Wochen nach der Pflanzung das erste Mal gedüngt werden. Dazu eignen sich spezielle Gemüse- und Obstdünger. Diese gibt es sowohl in fester, als auch in flüssiger Form.

Anbau und Pflege von:

Paprika

Paprikas sind wahre Vitaminbomben: sie enthalten mit etwa 140mg pro 100g deutlich mehr Vitamin C als Zitronen und Orangen. Paprikas sollten auf keinen Fall zu früh im Jahr gepflanzt werden, da sie extrem frostempfindlich sind. Also lieber auf Nummer sicher gehen und warten, bis es sicher nicht mehr friert. Damit Paprika gut gedeihen, sollte beim Pflanzen im Freien etwa fünfzig Zentimeter Platz zwischen den einzelnen Gewächsen bleiben, da sich die Wurzeln stark ausbreiten.

Bei der Pflanzung im Topf, sollte dieser groß genug und etwa 20 Zentimeter tief sein, damit die Pflanze ihr Wurzelwerk ausbilden kann.

Bei der Standortwahl ist ein sonniger und windgeschützter Platz empfehlenswert. Südbalkone eignen sich hervorragend für die Pflanzung der Sonnenanbeterinnen. Bei starker Sonneneinstrahlung benötigen Paprikas auch eine ausreichende Wasserzufuhr.

Aber Achtung: Staunässe mögen sie nicht, deshalb besser häufiger und dafür in kleineren Mengen gießen. Am besten in der Früh und am Abend, wenn es keine direkte Sonneneinstrahlung gibt.

paprika am strauch

Fun Fact:

Was kaum jemand weiß ist, dass grüne, gelbe und rote Paprikas keine verschiedenen Sorten, sondern lediglich unterschiedliche Reifestadien sind. Die roten Paprikas sind die reifsten und somit auch die aromatischsten. Sie können im Spätsommer geerntet werden.

Tomaten

Tomaten haben ähnliche Präferenzen wie Paprikas. Auch sie sind frostempfindlich, lieben die Sonne und benötigen viel Wasser. Für die Pflanzung im Topf eignen sich Buschtomaten besonders gut, da sie niedrig und kompakt wachsen und ertragreich sind. Bis auf Buschtomaten benötigen alle Tomatensorten Rankhilfen, um nicht abzuknicken.

Dazu eignen sich Bambus und Metallstöcke, welche unbedingt desinfiziert werden sollten, um keine Pilze oder andere Krankheizten zu verbreiten. Beim Gießen der Tomaten ist es wichtig ausschließlich den Bodenbereich zu bewässern und die Blätter nicht zu befeuchten, da diese sonst zu faulen beginnen können.

tomaten in der reife

Erdbeeren

erdbeeren gereift

Erdbeeren können schon ab Anfang April gepflanzt werden, auch falls es noch einmal frieren sollte tut das den Pflanzen keinen Schaden an. Es gibt eine große Auswahl an Erdbeersorten, die zu verschiedenen Zeitpunkten Früchte tragen. Damit man von Früh- bis Spätsommer ernten kann, empfiehlt es sich verschiedene Sorten anzupflanzen. Bezüglich der Standortauswahl ist es ähnlich wie bei Paprika und Tomate: Erdbeeren haben es gerne sonnig. Wachsen nach dem Blühen die ersten kleinen Früchte, sollte die Erde mit etwas Stroh oder Gartenfaser abgedeckt werden. Das hilft die Feuchtigkeit besser in der Erde zu halten und hält nebenbei tiefhängende Früchte vor Erde sauber.

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